SLADO - engagiert für die LSBTIQ*-Community in Dortmund
SLADO e.V. ist der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund. Er besteht seit April 1998 und setzt sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transidenten in Dortmund ein. Der Verein ist als gemeinnützig und als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt.
queer topix - Generationen in der queeren Szene
Wir müssen reden! Mit unserer After-Work-Reihe "queer topix" greifen wir Themen auf, die queere Menschen in ihrem Alltag bewegen, bringen Menschen, Ideen und unterschiedliche Perspektiven zusammen.
Am 8.12.2025 ab 19 Uhr (Doors open 18:30 Uhr) geht es um das Thema "Generationen in der queeren Szene". Was verbindet und was unterscheidet uns? Was können wir aus den Kämpfen der Vergangenheit lernen? Wo müssen wir neue Wege gehen?
Impulse kommen diesmal von Jana Goller, queere Comedienne und Mitgründerin von Wohnzimmerslam, und Georg Roth, Aktivist aus der schwulen Emanzipations- und Aidshilfe-Bewegung. Gemeinsam schaffen wir einen Raum für eure Erfahrungen, Ansichten und Fragen. Kommt vorbei und redet mit! Häppchen und Getränke gibt es auch.
Moderiert wird der Abend von Carrie-Ann Lawrence und Paul Klammer. In Kooperation mit KCR, dem ältesten schwul-lesbisch-queeren Zentrum Deutschlands in der Dortmunder Nordstadt.
Die Veranstaltung wird gefördert vom MKJFGFI im Rahmen der Landeskampagne Anders&Gleich.
queer topix
Montag, 8.12.2025, 19 Uhr (Doors open 18:30 Uhr)
KCR, Braunschweiger Straße 22, 44145 Dortmund
#dortMUNDauf - Unsere Kampagne gegen queerfeindliche Gewalt
Unter dem Titel #dortMUNDauf ruft SLADO dazu auf, gegen queerfeindliche Gewalt aktiv zu werden. Queerfeindliche Angriffe haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Jeder einzelne ist einer zu viel. Wir rufen daher Betroffene und Zeug*innen auf, den Mund aufzumachen und Gewaltvorfälle anzuzeigen. Die vom Bundesinnenministerium veröffentlichten Fälle von Hasskriminalität gegen die sexuelle Orientierung und die geschlechtsbezogene Diversität haben 2023 mit 1499 bzw. 854 Fällen einen neuen Höchststand erreicht. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Fachleute gehen davon aus, dass 80 bis 90 Prozent der queerfeindlichen Gewaltvorfälle nicht angezeigt werden. Die Kategorisierung von Hasskriminalität erfolgt zudem bundesweit sehr uneinheitlich. Entsprechend müssen wir von zehntausenden weiteren Fällen ausgehen, in denen die Tatverantwortlichen nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.
Das will SLADO mit der neuen Kampagne ändern. Unser Ziel ist, dass Menschen aktiv werden. Wir richten uns damit einerseits an queere Menschen, aber auch an alle, die queerfeindliche Vorfälle beobachten. Mit Plakaten, Postkarten und Aufklebern weist die Kampagne auf das Problem hin. Die Website www.dortmundauf.de informiert über Handlungsmöglichkeiten. Für viele queere Menschen ist der Gang zur Polizei nicht unbedingt der erste Weg. Wir zeigen deshalb, wo Betroffene weitere Unterstützung finden. Wichtig ist, nach einem Gewaltvorfall aktiv zu werden und sich selbst zu schützen. Eine Anzeige kann zum Schutz anderer vor weiterer Gewalt beitragen.
Kampagnenmaterial (Poster, Postkarten, Sticker und Notfallkarten) sowie digitale Materialien können kostenfrei in unserer Geschäftsstelle unter info(at)slado.de angefordert werden.