Zum Hauptinhalt springen

SLADO - engagiert für die LSBTIQ*-Community in Dortmund

SLADO e.V. ist der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund. Er besteht seit April 1998 und setzt sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transidenten in Dortmund ein. Der Verein ist als gemeinnützig und als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt.

Mehr erfahren.

community stage im domicil - mit starken queeren Stimmen

Am Miwoch, den 11.02., veranstaltet das domicil in Dortmund in Zusammenarbeit mit SLADO die „Community Stage“ – einen Abend im Zeichen der Community! Ab 18:30 Uhr heißt es Get In bei leckeren Getränken. Um 19:30 Uhr ist Einlass zur Clubsession mit Live-Musik von Franzi Rockzz aus Wuppertal, Poetry von Jana Goller vom WohnzimmerSlam und weiteren Gäst*innen. Los geht’s um 20 Uhr! Wir freuen uns auf einen bunten Abend mit der Community im domicil Dortmund. Eintri frei. www.domicil.de

community stage im domicil
Mittwoch, 11.02.2026, 20 Uhr (Doors open 19:30 Uhr)
domicil, Hansastr. 7-11, Dortmund

#dortMUNDauf - Unsere Kampagne gegen queerfeindliche Gewalt

Unter dem Titel #dortMUNDauf ruft SLADO dazu auf, gegen queerfeindliche Gewalt aktiv zu werden. Queerfeindliche Angriffe haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Jeder einzelne ist einer zu viel. Wir rufen daher Betroffene und Zeug*innen auf, den Mund aufzumachen und Gewaltvorfälle anzuzeigen. Die vom Bundesinnenministerium veröffentlichten Fälle von Hasskriminalität gegen die sexuelle Orientierung und die geschlechtsbezogene Diversität haben 2023 mit 1499 bzw. 854 Fällen einen neuen Höchststand erreicht. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Fachleute gehen davon aus, dass 80 bis 90 Prozent der queerfeindlichen Gewaltvorfälle nicht angezeigt werden. Die Kategorisierung von Hasskriminalität erfolgt zudem bundesweit sehr uneinheitlich. Entsprechend müssen wir von zehntausenden weiteren Fällen ausgehen, in denen die Tatverantwortlichen nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Das will SLADO mit der neuen Kampagne ändern. Unser Ziel ist, dass Menschen aktiv werden. Wir richten uns damit einerseits an queere Menschen, aber auch an alle, die queerfeindliche Vorfälle beobachten. Mit Plakaten, Postkarten und Aufklebern weist die Kampagne auf das Problem hin. Die Website www.dortmundauf.de informiert über Handlungsmöglichkeiten. Für viele queere Menschen ist der Gang zur Polizei nicht unbedingt der erste Weg. Wir zeigen deshalb, wo Betroffene weitere Unterstützung finden. Wichtig ist, nach einem Gewaltvorfall aktiv zu werden und sich selbst zu schützen. Eine Anzeige kann zum Schutz anderer vor weiterer Gewalt beitragen.

Kampagnenmaterial (Poster, Postkarten, Sticker und Notfallkarten) sowie digitale Materialien können kostenfrei in unserer Geschäftsstelle unter info(at)slado.de angefordert werden.