Politik / Runder Tisch

 

Internationaler Tag der Regenbogenfamilien

Mehr Aufklärung und Beratung in Dortmund zum Thema Regenbogenfamilien

 

Anlässlich des der internationalen Tag der Regenbogenfamilien erklärt SLADO e.V.:

 

„Anlässlich des Regenbogenfamilientags appellieren wir an Politik und Gesellschaft, sich für eine gleichberechtigte Vielfalt an Familienformen stark zu machen. Zu oft stoßen Regenbogenfamilien auf Unkenntnis und mitunter auch auf Vorurteile und offene Diskriminierung. Sie werden weiterhin steuerlich benachteiligt, im Abstammungsrecht nicht berücksichtigt und durch das Verbot der gemeinsamen Adoption bei der Familiengründung ausgebremst. Das schadet auch dem Kindeswohl.

 

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Am 16. April 2013 hatten wir einen Vertreter der Essener Gruppe Gaywheelers zu Gast. Er referierte zum Thema Homosexualität und Behinderung. Die Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

Homosexualität und Behinderung

Bis tief in die 1970´Jahre hat man behinderten Menschen keinerlei sexuelle Bedürfnisse zugestanden. Sexualität und Behinderung galt als Tabu. Seit den 1980´Jahren beginnt man sich diesem Thema zu nähern und noch heute ist es tabuisiert. In Einrichtungen für Behinderte Menschen führen sexuelle Bedürfnisse oft zu Konflikten mit dem Pflegepersonal.

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Auf einem SLADO e.V. Treffen haben wir uns mit vielen Gästen über das Thema Seniorenarbeit für Lesben und Schwule auf kommunaler Ebene austauschen können.

Erfreulicherweise gibt es in Dortmund schon seit einiger Zeit einige Akteure die sich mit diesem Thema beschäftigen und sehr wichtige Impulse setzen. Die Gruppen Gay and Grey, sowie Lesbian- Summer sind wichtige Träger in der lesbisch, schwulen Altenarbeit in Dortmund. So sind uns bei der Vorbereitung auf diesen Abend zwei Papiere der KCR Arbeitsgruppe Sa´lem (Sappho und Methusalem) zum Thema Altenarbeit und die Forderung nach einer Alteneinrichtung besonders aufgefallen. Die geforderte Alteneinrichtung konnte beispielsweise nach einigen Bemühungen am Runden Tisch vor einigen Jahren bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Besonders erfreulich sind die Fortschritte auf der Landesebene NRW und das nun gestartete bundesweite Forschungsprojekt:“ Die Lebenssituation von gleichgeschlechtlich liebenden Frauen und Männern in der ambulanten und teil-/stationären Altenpflege.“ und die Landeskoordination für ältere Schwule in NRW in Köln.

Wie bei den anderen Themen zuvor, die im Rahmen der Vorbereitung eines kommunalen Handlungskatalogs diskutiert wurden, geben wir hier einen kleinen Überblick über die geführte Diskussion beim SLADO -Treffen. Wir lassen jedoch auch schon bereits andere Quellen mit einfließen:

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Öffentliche Diskussionsveranstaltung „Lesbische und schwule Altenarbeit in Dortmund“

 

Ort: KCR Dortmund e.V. , Braunschweiger Straße 22 in Dortmund

 

Datum: 19. Februar 2013 Beginn: 19:00 Uhr Ende: gegen 20:30 Uhr

 

ReferentInnen: Ariane Bourchard und Gisbert Heuser vom KCR Vorstand

 

Ebenso können wir als Gast Georg Roth, Landeskoordination schwule Seniorenarbeit in NRW begrüßen.

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Auf einer sehr spannenden und engagierten Veranstaltung des SLADO e.V., haben wir über das Thema Migranten mit lesbisch, schwulem sowie tranisdentem Hintergrund diskutiert.

Einen ersten Eindruck von der Diskussion kann man hier gewinnen:

Kommunaler Handlungskatalog für Migranten mit lesbisch, schwulen und transidenten Hintergrund

 

Mindestens 250.000 Migranten mit lesbisch, schwulem, transidentem Hintergrund leben in Nordrhein-Westfalen, davon dürften in Dortmund -statistisch gesehen - etwa 13.000 Menschen leben (170.000 Migranten in Dortmund).

 

Die Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten ist so unterschiedlich wie ihre Herkunft selbst.

Auffällig ist, dass viele Migranten sich nicht als Lesben bzw. Schwule mit Migrationshintergrund verstehen, sondern ihre Identität als Migranten im Vordergrund sehen.

 

Viele Migranten werden in Deutschland oft aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Religionszugehörigkeit benachteiligt.

 

Zur Diskriminierungserfahrung als Migrantin oder Migrant kommt dann eine Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Identität dazu.

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