Politik / Runder Tisch
Internationaler Tag der Regenbogenfamilien
Mehr Aufklärung und Beratung in Dortmund zum Thema Regenbogenfamilien
Anlässlich des der internationalen Tag der Regenbogenfamilien erklärt SLADO e.V.:
„Anlässlich des Regenbogenfamilientags appellieren wir an Politik und Gesellschaft, sich für eine gleichberechtigte Vielfalt an Familienformen stark zu machen. Zu oft stoßen Regenbogenfamilien auf Unkenntnis und mitunter auch auf Vorurteile und offene Diskriminierung. Sie werden weiterhin steuerlich benachteiligt, im Abstammungsrecht nicht berücksichtigt und durch das Verbot der gemeinsamen Adoption bei der Familiengründung ausgebremst. Das schadet auch dem Kindeswohl.
Homosexualität und Behinderung
Bis tief in die 1970´Jahre hat man behinderten Menschen keinerlei sexuelle Bedürfnisse zugestanden. Sexualität und Behinderung galt als Tabu. Seit den 1980´Jahren beginnt man sich diesem Thema zu nähern und noch heute ist es tabuisiert. In Einrichtungen für Behinderte Menschen führen sexuelle Bedürfnisse oft zu Konflikten mit dem Pflegepersonal.
Öffentliche Diskussionsveranstaltung „Lesbische und schwule Altenarbeit in Dortmund“
Ort: KCR Dortmund e.V. , Braunschweiger Straße 22 in Dortmund
Datum: 19. Februar 2013 Beginn: 19:00 Uhr Ende: gegen 20:30 Uhr
ReferentInnen: Ariane Bourchard und Gisbert Heuser vom KCR Vorstand
Ebenso können wir als Gast Georg Roth, Landeskoordination schwule Seniorenarbeit in NRW begrüßen.
Auf einer sehr spannenden und engagierten Veranstaltung des SLADO e.V., haben wir über das Thema Migranten mit lesbisch, schwulem sowie tranisdentem Hintergrund diskutiert.
Einen ersten Eindruck von der Diskussion kann man hier gewinnen:
Kommunaler Handlungskatalog für Migranten mit lesbisch, schwulen und transidenten Hintergrund
Mindestens 250.000 Migranten mit lesbisch, schwulem, transidentem Hintergrund leben in Nordrhein-Westfalen, davon dürften in Dortmund -statistisch gesehen - etwa 13.000 Menschen leben (170.000 Migranten in Dortmund).
Die Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten ist so unterschiedlich wie ihre Herkunft selbst.
Auffällig ist, dass viele Migranten sich nicht als Lesben bzw. Schwule mit Migrationshintergrund verstehen, sondern ihre Identität als Migranten im Vordergrund sehen.
Viele Migranten werden in Deutschland oft aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Religionszugehörigkeit benachteiligt.
Zur Diskriminierungserfahrung als Migrantin oder Migrant kommt dann eine Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Identität dazu.















