SLADO e.V. ruft heute um 17 Uhr an der Dortmunder Reinoldikirche zu einer Kundgebung gegen Homo- und Transphobie weltweit auf.

Laut einer europaweit durchgeführten Umfrage zum Thema Hassverbrechen und Diskriminierung gegenüber Lesben, Schwulen und Trans* stehen im Alltag nicht viele zu ihrer sexuellen/ geschlechtlichen Identität.  Viele verheimlichen ihre Identität und leben in Isolation oder sogar Angst. Andere erfahren Diskriminierung oder sogar Gewalt, wenn sie offen zu ihrer Sexualität/ geschlechtlichen Identität steht..

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Internationaler Tag der Regenbogenfamilien

Mehr Aufklärung und Beratung in Dortmund zum Thema Regenbogenfamilien

 

Anlässlich des der internationalen Tag der Regenbogenfamilien erklärt SLADO e.V.:

 

„Anlässlich des Regenbogenfamilientags appellieren wir an Politik und Gesellschaft, sich für eine gleichberechtigte Vielfalt an Familienformen stark zu machen. Zu oft stoßen Regenbogenfamilien auf Unkenntnis und mitunter auch auf Vorurteile und offene Diskriminierung. Sie werden weiterhin steuerlich benachteiligt, im Abstammungsrecht nicht berücksichtigt und durch das Verbot der gemeinsamen Adoption bei der Familiengründung ausgebremst. Das schadet auch dem Kindeswohl.

 

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Am Freitag, den 17.5.2013 jährt sich der „Internationale Anti-Homophobie-Tag“.

SLADO e.V. nimmt diesen Gedenktag zum Anlass, um sich gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen sowie Transidente zu wenden und die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare einzufordern. Wir treffen uns am 17. Mai 2013,  um 17 Uhr bis 17:45 Uhr auf dem Reinoldikirchplatz (CSD-Platz) in Dortmund.
Als Gastredner haben wir den Landesminister Guntram Schneider gewinnen können.


Während der Kundgebung sollen die Anwesenden dazu aufgefordert werden zu tanzen. Hierzu haben wir die Dortmunder Tanzschulen angeschrieben und gebeten sich an dieser Aktion zu beteiligen. Wir würden uns freuen, wenn sich auch andere Dortmunderinnen und Dortmunder an dieser Kundgebung beteiligen würden.

 

InteressentInnen dürfen sich gerne voran unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 

„Wir wünschen uns für diese Kundgebung gemischt- und gleichgeschlechtliche Tanzpaare, die durch ihren Tanz zeigen, dass jedes Paar zwar seinen eigenen Ausdruck und eine eigene Dynamik hat, aber rechtlich nicht unterschiedlich behandelt werden darf.“, so Frank Siekmann vom SLADO e.V. Vorstand.

Am 16. April 2013 hatten wir einen Vertreter der Essener Gruppe Gaywheelers zu Gast. Er referierte zum Thema Homosexualität und Behinderung. Die Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

Homosexualität und Behinderung

Bis tief in die 1970´Jahre hat man behinderten Menschen keinerlei sexuelle Bedürfnisse zugestanden. Sexualität und Behinderung galt als Tabu. Seit den 1980´Jahren beginnt man sich diesem Thema zu nähern und noch heute ist es tabuisiert. In Einrichtungen für Behinderte Menschen führen sexuelle Bedürfnisse oft zu Konflikten mit dem Pflegepersonal.

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