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CSD Dortmund
16. Dortmunder CSD Fest findet am 25. August 2012 statt PDF Drucken E-Mail
Arbeitsbereiche - CSD Dortmund
Geschrieben von: FS   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 11:12 Uhr

Vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung durch das Tiefbaumat findet in diesem Jahr der Dortmunder CSD am 25. August rund um die Reinoldikirche statt. Die Location für die traditionelle Abschlussparty steht bereits auch schon fest, es wird das Cafe des Fritz Henßler Hauses sein. Da das letzte Fest 2011 sehr verregnet war und leider viele Gäste ihre eigenen Getränke mitgebracht hatten, blieb der Gewinn aus dem Fest sehr mager.

Aus diesem Grund ist noch nicht genau absehbar, wie groß dieses Straßenfest sein wird. Die verbindliche Rückmeldung einiger Sponsoren steht leider noch aus.

JedeR der bei der Vorbereitung oder bei der Durchführung sich beteiligen möchte, ist herzlich aufgefordert sich bei uns zu melden.

 
Rückblick 15. Dortmunder CSD PDF Drucken E-Mail
Arbeitsbereiche - CSD Dortmund
Geschrieben von: FS   
Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 15:50 Uhr

Der 15. CSD in Dortmund unter dem Motto: "Queer im Revier" ist Geschichte und es ist Zeit einen kleinen Rückblick zu machen. Der jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat:

TeilnehmerInnenzahlen

Immer schwer einzuschätzen. Sicherlich weniger als im Vorjahr aber abends war der Platz voll.

Stimmung

Wir haben über Facebook und per Mail viele positive Stimmen erhalten und nur wenige kritische Stimmen. Beeindruckend waren die vielen Partyleute, die bis zum Schluss auf dem Platz, trotz des Regens durchgehalten haben. Als wir um 22 Uhr die Party beenden mussten, wollten die meisten nicht vom Platz und wollten durchfeiern. Ein Bühnenprogramm zu basteln, das jedem gefällt ist aber wohl eine Kunst die niemand beherrscht.

Unterstützung

Im Vorfeld war es ehr schwer Leute zu gewinnen, die helfen wollten. Etwas ärgerlich war, dass einige Wirte die uns im Vorfeld Unterstützung bei den Bierwagen zugesagt haben, abgesprungen sind. Einerseits weil sie eigene Veranstaltung machten oder kurz vorm schließen standen. Aber was zählt ist „auffem Platz“, dort gab es Viele die spontan mal eingesprungen sind und angepackt haben. Aus organisatorischer Sicht lief der CSD relativ gut. .

Platzaufteilung

Ein paar BesucherInnen waren irritiert, dass die Bühne oberhalb der Reinoldikirche stand. Hintergrund dieser Entscheidung waren im wesentlichen zwei Faktoren: Einmal sammelten sich 2010 hinter der Bühne viele saufende Jugendliche an, die quasi in einem Tunnel zwischen P&C und der Bühne herum lungerten und durch die vielen Glasscherben sich selbst gefährdeten und die Polizei mahnte uns 2010 an, dass der Platz unterhalb der Reinoldikirche zu klein für unsere Bühne sei. Einige fühlten sich nun 2011 vom Geschehen abgekoppelt. Viele jedoch freuten sich direkt am Laufpublikum stehen zu können und ungestört vom „Bühnnenlärm“ Gespräche führen zu können. Insgesamt hatten wir mehr Platz und konnten mehr Stände platzieren.

Finanzen

Ein CSD finanziert sich einmal aus den Einnahmen der Vorjahres beim Verkauf von Getränken, den Standgebühren und Spenden. In diesem Jahr brachten einige ihre Getränke selber mit, was unsere Einnahmen minimierte, einige kommerzielle Stände kamen aufgrund des schlechten Wetters nicht und auch der Service an den Bierständen funktionierte nicht so, wie gewünscht. Am meisten hat jedoch das schlechte Wetter  geschadet, es wurde wesentlich weniger Umsatz gemacht. Aus finanzieller Sicht war der CSD 2011 ein Reinfall.

Service

Einige kommerzielle Stände kamen aufgrund des schlechten Wetters nicht. Die Burger King Toiletten als offizielle Veranstaltungtoiletten werden wohl 2012 nicht mehr reichen.

CSD Woche

An fast jedem Abend gab es im Vorfeld eine Veranstaltung. Die Woche war sehr bunt, die Besucherzahlen könnten jedoch besser sein.

Politik

Ein CSD ist immer auch eine politische Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwule und Transidente. Ziel ist es uns sichtbar zu machen und zu zeigen, dass wir ein selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft sind. Einige städtische Prominenz ließ sich blicken, der CSD stand unter der Schirmherrschaft von Hannelore Kraft. Etwas schwierig ist die mediale Berichterstattung, dort wurde vom „Karneval“ gesprochen, obwohl der Anteil des „bunten Volks“ – was zu jedem CSD selbstverständlich dazu gehört- vergleichsweise gering war. Eine differenziertere Berichterstattung wäre schon wünschenswert. Es fehlten Veranstaltungsbanner.

Fazit

"Nachem CSD ist immer vorm CSD". JedeR ist kann sich gerne an den Vorbereitung für den CSD 2012 beteiligen.