CSD Dortmund
Der CSD Dortmund lockt jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher an. Die Großveranstaltung wird komplett ehrenamtlich engagiert. Ein Jahr lang bereitet das Organisationsteam das Straßenfest und das Bühnenprogramm vor.
Bei den vielen Veranstaltungen, wie das Straßenfest, Vorveranstaltungen oder CSD-Aftershow, sind immer helfende und anpackende Hände gesucht. Sei es unter anderem bei Dekoration, Ablauforganisation, Auf- und Abbau oder in der Gastronomie. Künstler müssen betreut werden, die Tische, Bänke und Zelte müssen aufgebaut und die Bierwagen mit Getränken versorgt werden. Es gibt viel zu tun...
Die Aufgaben sind zumeist vielfältig, aber zeitlich klar abgegrenzt. Über einen sogenannten Helfer/innen-Pool – ein Verteiler, welcher bei Bedarf rechtzeitig via E-Mail über anstehende Arbeiten, Aufwand, Zeitbedarf, Voraussetzungen informiert wird – ruft das Orgateam zur Unterstützung auf.
Den Organisatoren des Dortmunder CSD, dem Verein SLADO und der Transidentenselbsthilfegruppe Lili-Marlene wurde im Dortmunder Rathaus der Preis der Freiwilligenagentur Dortmund verliehen. Die Preise wurden vom Oberbürgermeister Ulrich Sierau, sowie vom Sonderbeauftragten für den Aktionsplan "Vielfalt, Toleranz und Demokratie" Hartmut Anders-Hoepgen überreicht.
"Liebe Organisatioren des 16. Christopher-Street-Day rund um die Dortmunder Reinoldikirche,
liebe Besucherinnen und Besucher,
der Christopher-Street-Day ist entstanden aus dem Protest gegen Ungerechtigkeiten im Umgang mit Menschen, die sich als Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transgender bekennen. Auch wenn heute beim CSD die fröhliche und bunte Feier auf den ersten Blick im Vordergrund steht und von einer breiten Öffentlichkeit verfolgt wird, erfüllt die Veranstaltung nach wie vor die wichtige Aufgabe, auf die Benachteiligung und Diskriminierung von sexuellen Minderheiten aufmerksam zu machen. Borussia Dortmund möchte die Teilnehmer des Christopher-Street-Day genau darin bestärken!
Wir stehen als deutscher Fußballmeister ein für Toleranz und für Vielfalt. Wir wenden uns mit aller Macht gegen Hass, Gewalt und Diskriminierung. Menschenrechte gelten für alle – Ausnahmen darf es nicht geben. Jeder Mensch hat von Geburt an ein Recht auf Freiheit und Würde. Deshalb begrüßen wir den CSD 2012, der unter dem Motto „Queer im Revier“ steht. Wer quer denkt, blickt über den Tellerrand hinaus. Und verschließt nicht die Augen vor Ungerechtigkeiten.
All jene, die den CSD in Dortmund mit Herz und Leidenschaft organisiert haben, beglückwünschen wir zu ihrem Engagement im Zeichen des Regenbogens. Wir wünschen ihnen viele Besucher aus ganz Deutschland und einen erfolgreichen Christopher-Street-Day, der wieder ein deutliches und unübersehbares Zeichen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft setzt, die sich jeglichen homophoben Tendenzen verschließt.
Allen Teilnehmern wünschen wir einen bunten, farbenfrohen, emotionalen CSD in unserer wunderschönen Stadt, die bekannt dafür ist, dass Feste hier so richtig gefeiert werden. Glauben Sie uns, niemand weiß besser als wir von Borussia Dortmund, dass Emotionen Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenschweißen. Und nur als echte, intensive Gemeinschaft können wir ein starkes Zeichen setzen.
Borussia Dortmund"















