Eine Community für alle?! Rassismus-Erfahrungen und LSBTIQ*

Rassismus-Erfahrungen und LSBTIQ* Eine Einladung zum Zuhören, Nachdenken und Diskutieren

Datum: 28. Januar 2017

Zeit: 12-18:30 Uhr

Ort: Bahnhof Langendreer in Bochum

Deutschland ist nicht erst seit 2015 ein Einwanderungsland. Und doch scheinen sich viele erst seit der vermehrten Ankunft Geflüchteter mit dem Thema Zuwanderung zu beschäftigen. Politik und Gesellschaft versagen, wenn es darum geht einen offenen Diskurs über den Umgang mit Zuwanderung, den Bedenken mancher und der strukturell verankerten Diskriminierung von Migrant_innen in unserer Gesellschaft zu führen. Rassismus ist wieder salonfähig geworden. Während dem Rassismus häufig die Bühne bereitet wird, bleiben die Stimmen und Positionen der Betroffenen von Rassismus von der Mehrheit ungehört.

Die Communitys von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIQ*) sind als Teil der Gesamtgesellschaft vor diesen Entwicklungen nicht gefeit. Zudem schüren rechte Kräfte bewusst Ängste und Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Migrant_innen (und gegenüber denen, die sie als solche meinen zu erkennen). Sie benutzen dabei LSBTIQ* als Mittel zum Zweck, um ihren Rassismus und damit die Spaltung der Gesellschaft weiter voranzubringen. Sie verkaufen sich als „homofreundlich“, obwohl sie gleichzeitig die Gleichberechtigung von LSBTIQ* bekämpfen.