Dortmunder Christopher- Street- Day (CSD) Stadtfest startet nun zum zwanzigsten Mal in Dortmund

Der Dortmunder CSD-Queer im Revier findet in diesem Jahr nun zum 20.mal statt und bietet ein vielfältiges Programm.

„Dortmund ist eine Stadt der Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Alle Menschen die hier leben sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potentiale schafft für unsere Stadt viele Vorteile und bereichert unser Zusammenleben.“, erklärt Frank Siekmann, SLADO e.V. Vorstand

Schirmherrschaft

Zur Schirmherrin hat SLADO e.V. und das CSD-Vorbereitungsteam Frau Fatma Karacakurtoglu, Vorsitzende des Vereins Train of hope ernannt. Der Train of Hope hat, neben anderen Akteuren in der Stadt, mit seiner Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen sich für die Weltoffenheit der Stadt Dortmund eingesetzt und sich um ein tolerantes Dortmund verdient gemacht. Angesichts der zunehmenden Ausländerfeindlichkeit in der Gesellschaft und wachsender Islamophobie will SLADO e.V. mit der Nominierung von Frau Karacakurtoglu als Schirmherrin ein Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung setzen.

Rund um den Termin des Stadtfestes finden wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, hier nun im Einzelnen:

CSD-Stadtfest

„Das Stadtfest startet am 10. September 2016 auf dem Dortmunder Friedensplatz um 12 Uhr. Traditionell bieten wir den Gläubigen einen kleinen Gottesdienst um 13 Uhr in der Reinoldikirche an. Das Bühnenprogramm des Stadtfestes startet um 15 Uhr und endet etwa gegen 20:30 Uhr. Dann ist jedoch noch nicht Schluss, denn wer will kann bei einer Open-air Disco den Platz zum beben bringen. Wer im Anschluss immer noch nicht genug hat, kann in das nahliegende Fritz Henßler Haus. Geschwister Schollstr 33-37 gehen und weiter feiern bis tief in die Nacht.“ berichtet Maik Szczesny Organisator des CSD und Mitglied im SLADO e.V. Vorstand

 

Hier nun die Künstler des Bühnenprogramms:

Neben einer kleinen Modenschau und dem Gedenken an die Verfolgten LSBTI freuen wir uns folgende Künstler-Innen auf der Bühne begrüßen zu dürfen: Cassy Carrington, Ela Querfeld, Ohrenpost, Daniel Schuhmacher, Grace Royal Show und die Awesome Scampies.

 

Ich freue mich, dass der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau und unsere Schirmherrin Frau Fatma Karacakurtoglu, Vorsitzende des Vereins Train of hope das Stadtfest gegen 15 Uhr auf der Bühne gemeinsam eröffnen werden.“, berichtet Maik Szczesny.

 

Weitere Informationen rund um das Stadtfeste finden sich wie immer auf der Webseite: www.csd-dortmund.de

 

CSD -Wochen

Im Rahmen der Dortmunder Christopher–Street-Day Woche -Queer im Revier laden wir wieder zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

Von einer kostenlosen Hafenführung, über Minigolfen, dem Thema schwule Gesundheit bis hin zur Frage, wie eine Stadt sich angesichts des demographischen Wandels ändern muss, ist alles dabei. Die CSD-Woche beginnt am 26. August und endet am 20. September 2016. Achtung: Einige Veranstaltungen benötigen eine Voranmeldung bis Ende August.

Alle Veranstaltungen und Informationen unter: www.csd-dortmund.de/csd-woche/ oder auf Facebook:  www.facebook.com/csdwochedortmund

 

CSD –Demo

Der CSD ist aus einem Aufstand von schwulen, Lesben, Trans* Personen, Draqqueens und anderen gegen die Willkür der Polizei und die Diskriminierung durch die Gesellschaft Ende der 1960´Jahre in den USA entstanden. Seit dem ist viel für die Rechte von Homosexuellen und Trans* Personen erreicht worden. Dennoch gibt immer noch viel zu tun und gerade in letzter Zeit gab es den versuch die erreichet Gleichstellung wieder zurückzudrehen.

 

Wir demonstrieren in Dortmund für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und Transidenten.

Angesichts der zunehmenden Ausländerfeindlichkeit in der Gesellschaft und wachsender Islamophobie wollen wir aber auch hier für mehr Toleranz und Verständigung demonstrieren.

„Man sollte nicht so tun, als würde es einerseits Rassismus, Islamophobie und daneben Homophobie und Transphobie geben. All dies kommt von den gleichen menschenverachtenden Ideologen, die die Sorgen und Ängste der Menschen benutzen, um damit Politik zu machen und um Hass und Gewalt zu schüren. Gerade auch vermeintlich, sich homofreundlich anbiedernde Alternativen sind Wölfe im Schafspelz, von denen man sich deutlich distanzieren muss.“, so Frank Siekmann, SLADO e.V. Vorstandsmitglied.

Die Demonstration am 10. September ist wie folgt geplant:

Beginn: 14 Uhr, unterhalb Katharinentreppe, gegenüber dem Haupteingang des Hauptbahnhofes.

Der Demonstrationszug läuft über den Wall, die Kleppingstraße und endet nach einen kurzen Zwischenstopp gegen 15 Uhr auf dem Friedensplatz.

Informationen rund um die Demonstration finden such auf www.csd-dortmund.de

 

Sponsoren/Unterstützer

Der Dortmunder CSD wäre nicht stemmbar, wenn nicht viele Freiwillige ehrenamtlich mitanpacken würden. Darüber hinaus unterstützen uns in diesem Jahr wieder viele Sponsoren unser Fest: Stadt Dortmund, RWE, anders  und gleich, DEW 21, Hirsch Q, Schwules Netzwerk, DSW 21, Down Under, Lili Marlene, RedBeatz, Sparkasse Dortmund, LAG Lesben, Alsenio Pflegedienst, DOGEWO 21,